7 Baumgeister & 1 Million Bäume

Janosch und Galsan Tschinag, zwei wahrhaftige märchenhafte Visionäre, Verfasser von Geschichten und Veränderer von Geschichte.
Nun wirken sie gemeinsam mit einem Werk an einem Lebenstraum des einen:
Galsan Tschinag träumt von 1 Million neuer Bäume zur Wiederbewaldung der Mongolei, Janosch erschafft als Beitrag zur Realisierung 7 Baumgeister.
Unterstützen Sie dieses Projekt und tragen damit bei, dass aus diesen 7 Baumgeistern viele viele Bäumlinge und Bäume werden.

Weitere Informationen und die Postkartenmotive finden Sie auf dieser Seite: Postkartenaktion.

Bäume sind Gewissheit

Das Gymnasium Am Sonnenberg Crivitz/ Mecklenburg beteiligt sich im Internationalen Jahr des Waldes 2011 mit der Unterstützung des Bewaldungsprojektes von Galsan Tschinag in der Mongolei. Wie kam es dazu?

Viele verschlungene, verwobene Wege führten dazu, dass das Gymnasium Am Sonnenberg und seine Schülerinnen und Schüler zu Paten wurden für die Bäume in der Mongolei.

Den Stein ins Wasser geworfen hatte die Lehrerin Susanne Bliemel und sie schaut nun begeistert dabei zu, wie die kleinen Wellchen Kreise ziehen. Man kann Großes beginnen und auch dann fangen die Dinge klein an.

Unsere Schule wollte sich gerne im Internationalen Jahr des Waldes 2011 einbringen, da auch schon vorher eine Arbeitsgruppe ganz konkret das Arboretum, einen Baumpark, in der Stadt Crivitz betreute. Für die Kampagne Wald2011 sollte es jedoch ein ganz anderes Projekt werden:

„Die Bücher von Galsan Tschinag begeistern mich und hatte auch die große Freude und Ehre, diesen außergewöhnlichen Schriftsteller bereits persönlich kennen zu lernen. Von seiner Bewaldungsaktion für die Mongolei habe ich durch der NDR-Talkshow erfahren, wo Galsan Tschinag sanft verkündete: Ich werde es schaffen, 1 Million Bäume in der Mongolei zu pflanzen! Ich war mir ganz gewiss: er wird es schaffen.“

So bewarb sich unsere Schule mit dem Projekt, die Bewaldungsaktion in der Mongolei zu unterstützen. Gleich ging es auf Ideensuche, wie die Schüler interessiert werden können, Eltern aktiviert werden zum Mitmachen, was wir alles tun, um Spenden zu sammeln und Paten zu werden: das heißt auch über den Autor Galsan Tschinag etwas zu erfahren, über die Mongolei zu lernen und über Bäume und den Wald zu sprechen.

Am 21. März 2011 ging es los: die Arbeitsgruppe Eventmanagement hatte Ideen gesammelt, wie wir auf die Aktion aufmerksam machen könnten. Die erste Etage des Gymnasiums wurde gestaltet, alle Betonsäulen erhielten eine Blätterkrone und wurden so zu Bäumen. Baumtexte wurden gesucht und an eine Infosäule gepinnt: Sachtexte, Gedichte, Geschichten über Bäume. Unser Schulmaskottchen, ein lebensgroßes schönes, braunes Pferd wurde hinaufgetragen, mit Blättern geschmückt und trug stolz das Schild: „Ein Pferd wie ein Baum!“
Die ersten Aktionen waren der Aufruf zum Kuchenbasar: „Kuchen für Bäume“, wofür Schüler, Eltern und ganze Klassen Kuchen backten und den Erlös aus dem Verkauf für das Galsan-Tschinag-Projekt spendeten.
Am 21.3.11 gab es dann zusätzlich noch eine Überraschung für alle, die grüne Kleidungsstücke trugen, nämlich zum Anfüttern einen Schokokuss.

Begleitet wurde der Auftakt auch durch herausgesuchte Baum-Songs: von „Alt wie ein Baum“ von den Puhdys bis zu Peter Maffays Kinderhymne „Baum des Lebens“, die über den Schulfunk gesendet wurden.
In den folgenden Wochen gab es immer wieder Kuchenbasare und auch den Verkauf von den registrierten Baum-Aktien für ein Bäumchen in der Mongolei. Damit wir alle gut nachvollziehen können, wie es mit dem Projekt vorangeht, bastelten die Schüler der Event-Arbeitsgruppe eine Mongoleikarte, wo jedes neu erworbene Bäumchen aufgeklebt wurde. Jeder konnte nun täglich mitverfolgen, wie Bäumchen dazu kamen und unser Wald in der Mongolei wächst.

Eine Postkartenaktion mit den 7. Klassen, bei der für einen Spendenbetrag Postkarten, die Janosch eigens für Galsan Tschinags Aktion kreiert hat, an Bekannte und Verwandte verschickt wurden schloss sich an.

Parallel dazu entstand die Aktion „Ein Abend für Bäume“, für den die Klasse 10b begann, Texte von Galsan Tschinag, Mongolische Märchen und Fabeln zu lesen und eigene Texte zum Thema „Jeder Baum ist ein Wesen“ zu schreiben.

Entstanden sind viele beeindruckende Texte, Gedichte, Geschichten, eine Revue „Das Waldfest“ und ein Theaterstück „What about tomorrow“, in dem die Liebe und die Bäume die Natur retten und der Menschheit eine Zukunft geben.

Weiter geführt wird auch der Verkauf der Baum-Aktien, dank der Unterstützung durch den Förderverein Mongolei und Frau Heike Brähmer aus Magdeburg gibt es nun zu jeder erworbenen Baumaktie ein mongolisches Souvenir geschenkt: Püppchen, Hadaks –rituelle Begrüßungstücher-, Schlüsselanhängerchen und Holzmasken sowie Altai-Wacholder.

Den ersten Ertrag der Aktionen am Crivitzer Gymnasium durfte Susanne Bliemel dann am 24.5.2011 in Hamburg an Galsan Tschinag überreichen. Die Schülerinnen und Schüler haben bereits soviel geschafft, worüber wir uns freuen und was Ansporn ist, weiter zu machen.

Am 25.6.2011 werden die Schüler der Arbeitsgruppe Arboretum und die Schüler der Event-Gruppe im Crivitzer Arboretum einen Kuchen und einen Info-Stand aufschlagen und wieder für die Aufforstung der Mongolei werben und natürlich Spenden sammeln.

„Der Abend für Bäume“ wird am 30.6.2011 über die Bühne des Gymnasiums Am Sonnenberg im norddeutschen Crivitz gehen und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b werden über die Monngolei, Galsan Tschinag, die Bewaldungsaktion informieren und für Bäume singen, tanzen, spielen und Texte vortragen. Der Erlös des Abends wird für die Bewaldungsaktion gespendet werden.

Nach den Sommerferien, noch das gesamte Jahr 2011, wird es weiter gehen mit Aktionen für Bäume, Erziehung zur Liebe zur Natur: dazu wird es Exkursionen geben, Kunstaktionen im Wald und viele neue Ideen.

Wir freuen uns, dass es uns möglich ist, die Bewaldung der Mongolei zu unterstützen und dabei über Land und Leute sowie Galsan Tschinags Literatur zu lernen.

Was für die Zukunft geplant ist

Galsan Tschinag wird weitere Gespräche mit Mitwirkenden, Politikern und Multiplikatoren führen, damit die Wiederbewaldung nachhaltig realisiert werden kann.

Die Ziele für die nächsten Jahre sind:

2012: die Baumschule soll erweitert werden, im besten Fall mit mindestens einer ergänzenden Baumschule, so dass aus eigener Kraft der Planzen- u. Baumnachwuchs und eine weitere Begrünung der Steppe verwirklicht werden kann, was im bsten Fall einen positiven Einfluss auf die Regensituation hat. So kann eine weitere Regeneration von Flora und Fauna erreicht werden.
2013: eine begrünte, üppige Steppe und 500.000 neue, gesunde Bäume, die Auge, Herz und Seele erfreuen. Ein wichtiges Etappenziel wäre errreicht.
2015: endlich 1.000.000 Million neue Bäume angepflanzt haben, die wachsen, gedeihen und sich von sich aus vermehren, in alle vier Himmelsrichtungen und eine Steppe, grün soweit das Auge reicht und die Hänge des Altai voller vielfältiger Bäume und Sträuche – eine Grundstein für das Wohl aller Menschen – in der Mongolei und über die Grenzen hinaus.

Was bisher geschah

Seit Mitte April 2009 wurden an verschiedenen Stellen in der Mittelmongolei, in und um die Haupt-stadt Ulaanbaatar herum, und im Hohen Altai in der Westmongolei die ersten Setzlinge gepflanzt. Zunächst knapp 10.000 Bäume und Sträucher.

Im Oktober 2009 folgte eine erneute Pflanzung von über 30.000 Setzlingen, Stecklingen und jungen Bäumen, gefolgt von weiteren 50.000 im Frühjahr 2010, so dass innerhalb eines guten Jahres fast 100.000 neue Bäume gepflanzt werden konnten.

Im Laufe des Jahres 2011 werden dann insgesamt mindestens 200.000 Bäume angewachsen sein.

Es wurde eine eigene Baumschule initiiert, um den Nachwuchs aus eigener Kraft zu realisieren.

Galsan Tschinag hat viele Gespräche geführt, mit Experten aus dem In- und Ausland, aber auch auf politischer Ebene, um speziell die Menschen in der Monglei zu sensibilisieren und zu motivieren, an der Widerbewaldung mitzuwirken.

Über die Pressearbeit und Vorträge konnten bislang zahlreiche Menschen auf die Situation aufmerksam gemacht werden.

Die aktuelle Situation

Von den 5.565 Flüssen und Bächen sind 700, von den 9.600 Quellen sind 1.500, von den 4.200 Seen sind 760 bereits gänzlich verschwunden und auch die restlichen Gewässer sind dabei, ihre einstigen Reserven zu verlieren.
Bestanden vor 30 Jahren noch gut 12% des Landes von insgesamt 1,5 Mio. qkm aus Urwäldern, hat sich die bewaldete Fläche mittlerweile auf 3% verringert.
Weitere Infos…

7 Baumgeister und 1 Million Bäume

Janosch und Galsan Tschinag, zwei wahrhaftige märchenhafte Visionäre, Verfasser von Geschichten und Veränderer von Geschichte.
Nun wirken sie gemeinsam mit einem Werk an einem Lebenstraum des einen:
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